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Amalgamfüllung - Alternativen

Amalgamfüllungen? Das Berliner Zahnzentrum bietet hochwertigere Alternativen

Amalgam gehört auch heute noch zu den gebräuchlichsten und widerstandsfähigsten Füllungen, die in der modernen Zahnmedizin verwendet werden, um beschädigte Zähne erfolgreich zu restaurieren.

Eine ZAhnfüllung aus Amalgam ist in der heutigen Zahnmedizin nicht mehr zeitgemäßAmalgamfüllung – Füllmaterial mit Geschichte

Amalgam zählt zu den wenigen zahnmedizinischen Füllmaterialien, die sich bis heute bewährt haben. Es ist die Widerstandskraft und die lange Haltbarkeit, weshalb Amalgamfüllungen für die Restauration kariöser Zähne genutzt wird. Überlieferungen zufolge waren es Chinesen, die 695 vor Christus ein Füllmaterial verwendeten, das sich aus Zinn, Quecksilber und Silber zusammensetzte. Im 16. Jahrhundert bedienten auch Europäer sich des Materials, bevor es Anfang des 19. Jahrhunderts in Amerika gebraucht wurde. Allerdings war der Quecksilberanteil, der für eine weiche Konsistenz der Amalgamfüllung sorgte, sehr hoch, weshalb Gegner die Benutzung des Werkstoffes stoppten, da sie Quecksilber in derart hohen Dosen als giftig erachteten. In den darauffolgenden Jahren rückte die Verwendung der Amalgamfüllung immer mehr in den Hintergrund, bis Zahnärzte die Füllung Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckten.

Amalgamfüllung – vielseitig verwendbare Legierung

Während Amalgamfüllungen in der Vergangenheit einige Fürsprecher hatten, ist der Werkstoff aus dem Repertoire vieler Zahnarztpraxen verschwunden. Neben einem geringen Anteil von Zink, Zinn und Quecksilber besteht die Legierung überwiegend aus Silber und Kupfer, weshalb die Verwendung einer Amalgamfüllung nicht als unbedenklich eingestuft wird. Die Füllung hat gegenüber Keramik weiterhin den Nachteil, dass sie unästhetisch auffällig erscheint. Obwohl die toxische Wirkung von Amalgam nicht vollständig belegt ist, sprechen einige Patienten von einer Amalgamvergiftung und lassen sich daher Ihre Zahnfüllungen aus Amalgam durch Keramikfüllungen ersetzen. Daher sollten sicherheitshalber Schwangere und Menschen mit Nierenschäden Amalgamfüllungen generell meiden.

Amalgam, Kunststoff oder Keramik?

Eine Amalgamfüllung hat sich vor allem im Seitenzahnbereich bewährt, weil Druckbelastungen dem Füllmaterial nichts anhaben können. In vielen Praxen ist Amalgam immer noch ein häufig verwendeter Werkstoff, der mit der intakten Zahnsubstanz eine homogene Einheit bildet. Dennoch verbleibt ein unangenehmer „Beigeschmack“, der an einer unbedenklichen Anwendung des Amalgams zweifeln lässt.

Damit Sie sich über mögliche Nebenwirkungen einer Amalgamfüllung keine Sorgen machen müssen, bevorzugen wir Kunststoff und Keramik, welche sowohl im Frontbereich als auch im Seitenzahnbereich eingesetzt werden. Durch die Ermittlung Ihrer Zahnfarbe können wir die passende Kunststofffüllung verwenden, die Sie nach Abschluss der Behandlung kaum sehen. Neben Kunststoff kommen in unserer Praxis Materialien aus Gold und Keramik zum Einsatz, die großflächige Restaurationen im Seitenzahnbereich möglich machen. Die Herstellung solcher Füllungen erfolgt direkt in der ersten Sitzung. Daher können Sie sich zeitnah auf ein ästhetisches Resultat freuen, das jeglichen Belastungen standhält.

Da wir uns modernster Technik bedienen, bieten wir das sogenannte Cerec-Verfahren an, das uns ermöglicht, Füllungen in einer einzigen Sitzung zu modellieren. Bei diesem computergesteuerten Verfahren vermessen wir Ihre Zähne sorgfältig und übermitteln diese Daten einem Computer. Der Computer errechnet daraus den passgenauen Zahnersatz und fräst diesen aus einem Keramikblock. Sprechen Sie uns in jedem Fall an, damit wir Ihnen bei der Auswahl geeigneter Füllmaterialien helfen können.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 17.01.2015