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Gebiss 

Beißen Sie? Das menschliche Gebiss, alle Zähne einmal aus der direkten Nähe betrachtet

Das menschliche GebissDas Gebiss des Menschen aus der Nähe vom untersuchenden Zahnarzt / Zahnärztin des Berliner Zahnzentrums betrachtet ist ein typisches Allesfressergebiss. Unsere scharfen Schneidezähne sind die von Früchteessern: Sie eignen sich hervorragend zum Zerteilen und Abbeißen. Wir verfügen über spitze, wenn auch nicht zu regelrechten Reißzähnen ausgebildete Eckzähne (in den Gebissen von Pflanzenfressern gibt es keine Eckzähne), die zusammen mit den scharfkantigen vorderen Backenzähnen, den Prämolaren, Fleisch festhalten und "zerreißen" können. Unsere hinteren Backenzähne sind breitflächige "Mahlzähne", die denen von reinen Pflanzenfressern ähnlich sehen und zum gründlichen Zerkleinern härterer Nahrung geeignet sind.

Die Zahnformel nach der das Zahnschema definiert ist

Das normale Gebiss eines erwachsenen Menschen enthält 32 Zähne. In jeder oberen und unteren Kieferhälfte finden sich von vorn nach hinten zwei Schneidezähne, ein Eckzahn und fünf Backenzähne, zu denen zwei Prämolaren und drei Molaren gehören. Im Gegensatz zu diesem Dauergebiss enthält ein Milchgebiss 20 Milchzähne.

Zahnärzte haben eine besondere Nummerierung für die Zähne im Gebiss, die sogenannte Zahnformel oder auch Zahnschema. Keine Sorge - im Gegensatz zu manch anderer Formel ist sie leicht zu verstehen: Jeder Zahn trägt eine zweistellige Nummer. An erster Stelle steht die 1 für Oberkiefer rechts, die 2 für Oberkiefer links, die 3 für Unterkiefer links oder die 4 für Unterkiefer rechts. An zweiter Stelle stehen die 1 oder 2 für den ersten und zweiten Schneidezahn, die 3 für den Eckzahn, die 4 oder 5 für die Prämolaren und die 6 bis 8 für die Molaren. Teilt Ihre Zahnärztin der Zahnarzthelferin beispielsweise "26 kariös" mit, bedeutet das, dass Sie in Ihrem ersten Molaren (der Nummer 6) im linken Oberkiefer (2) ein Löchlein haben.

Weisheitszähne, die Spätankömmlinge

Der fünfte und hinterste Backenzahn im Gebiss ist der sogenannte Weisheitszahn oder "Achter" - seine Anlage entwickelt sich in der Pubertät, und tatsächlich zu Gesicht bekommen Sie ihn nicht selten erst gegen Ende des dritten Lebensjahrzehnts. Mitunter fehlen die Weisheitszähne auch ganz. Andererseits gibt es noch einen "Neuner", der oftmals im Gebiss zu wenig Platz findet und daher mehr Ärger macht, als er nützt.

Zähne sind zum Kauen da

Das menschliche Gebiss ist so beschaffen, dass wir mit Fleisch ähnlich gut zurechtkommen wie mit rohen oder zubereiteten Früchten, Blättern, Wurzelgemüse oder Getreideprodukten. Permanente Unterforderung der Zähne durch zu weiche Nahrung ist keine gute Idee. Tüchtig zubeißen und ordentlich kauen ist wichtig für die normale Entwicklung und Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnhalteapparat!

Bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen rund um Ihr Gebiss stehen wir Ihnen gerne beratend und helfend zur Seite!