Aktuelle Inhalte
  • Quecksilbervergiftung

    Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den... 
  • Sedativum

    Viele Zahnarztpatienten empfinden bei einem Zahnarztbesuch eine große innere Unruhe oder erleiden... 
  • Notzahnarzt für Berlin

    Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollte für jeden Menschen absolute Pflicht sein. Wer... 

Gingivitis

Die Gingivitis (Entzündung des Zahnfleischs) ist die Hauptursache in Deutschland für den gefürchteten verfrühten Zahnverlust

GingivitisStarke Gingivitis - Entzündung des Zahnfleischs im gesamten Mundbereich (Zahnfleischentzündung) ist der medizinische Fachausdruck für eine Erkrankung des Zahnfleisches durch Bakterien (Gingiva = Zahnfleisch). Gingivitis ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen mit verschiedenen Symptomen und Ursachen, denen jedoch gemeinsam ist, dass sie das Zahnfleisch betreffen. Gingivitis (Zahnfleischentzündung) ist eine sehr häufige Erkrankung, die von den Betroffenen oft gar nicht wahrgenommen wird. Denn nicht immer ist eine Gingivitis mit Schmerzen verbunden. Meist wird die Erkrankung erst bei einem Zahnarztbesuch festgestellt.

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die eine Gingivitis bzw. Parodontitis beeinflussen oder auslösen können. Dazu gehören zum Beispiel diabetis mellitus (Zuckerkrankheit) oder Bluterkrankungen wie Leukämie. Aber auch hormonelle Veränderungen oder bestimmte Medikamente können Gingivitis verursachen, ebenso eine Mangelernährung oder Vitaminmangel - Letzteres dürfte in unserem Kulturkreis jedoch sehr selten der Fall sein. Welche Ursachen im konkreten Fall für eine Gingivitis infrage kommen, kann mit zuverlässiger Sicherheit nur ein Zahnarzt feststellen.

Wer beim Zähneputzen oder beim Biss in einen Apfel Spuren von Blut bemerkt, sollte auf jeden Fall etwas unternehmen. Oft ist auch Mundgeruch ein Anzeichen für Erkrankungen des Zahnfleisches wie eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wenn nach zirka einer Woche konsequenter Mundhygiene die Symptome nicht verschwinden, sollten Sie unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen. Denn die Folgen von Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten können sehr unangenehm sein. Sehr oft ist die Gingivitis nämlich ein Anzeichen für eine Parodontitis.

Eine gingivale Parodontitis führt - wenn sie nicht behandelt wird - zu verfrühtem Zahnausfall. Sie kann nur durch eine vollständige Beseitigung der bakteriellen Plaque zum Stillstand gebracht werden.

Wenn nach der Diagnose Gingivitis jedoch eine Parodontitis ausgeschlossen ist, kann schon eine professionelle Zahnreinigung die Gingivitis sehr wirksam bekämpfen. Für den nachhaltigen Erfolg ist es dabei besonders wichtig, dass der Patient umfassende Informationen über die richtige Mundpflege erhält. Eine konsequente und regelmäßige Mundhygiene kann dann schon nach kurzer Zeit dafür sorgen, dass die Symptome einer Gingivitis ganz abklingen. Der regelmäßige Gebrauch von Zahnseide wirkt dabei unterstützend.

Ob eine Gingivitis oder Parodontitis (Zahnfleischentzündung) vorliegt und wie diese behandelt werden muss, kann in jedem Einzelfall nur ein Zahnarzt beurteilen. Es ist besonders wichtig, dass Sie schon bei ersten Anzeichen dieser Erkrankung zahnmedizinische Beratung in Anspruch nehmen. Die Kosten für die Behandlung werden in aller Regel von den Krankenkassen übernommen. Lassen Sie es deshalb gar nicht erst zu Parodontitis (Parodontose) und Zahnverlust kommen, sondern suchen Sie rechtzeitig das Gespräch mit uns, damit Sie sich noch lange über ein intaktes Gebiss freuen können.
Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 26.06.2015