Aktuelle Inhalte
  • Quecksilbervergiftung

    Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den... 
  • Sedativum

    Viele Zahnarztpatienten empfinden bei einem Zahnarztbesuch eine große innere Unruhe oder erleiden... 
  • Notzahnarzt für Berlin

    Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollte für jeden Menschen absolute Pflicht sein. Wer... 

Milchgebiss

Beim Milchgebiss ist die richtige Zahnpflege von Anfang an wichtig

Beim Milchgebiss ist die richtige Zahnpflege von Anfang an wichtigKommt ein Baby überraschenderweise bereits mit Zähnchen zur Welt, nannte der Volksmund dieses Phänomen Hexenzähne. Dieser Ausdruck stammt jedoch noch aus vergangener Vorzeit. Dieses Phänomen kommt allerdings sehr selten vor. Normalerweise dauert es nach der Geburt mindestens vier Monate bis zum ersten Zahn. Dann kündigt sich das Milchgebiss an: Geschwollenes Zahnfleisch, eventuell erhöhte Temperatur und manches Tränchen sind normale Begleiterscheinungen. Insgesamt werden in den nächsten drei bis vier Jahren 20 Zähne herausbrechen und Wurzeln schlagen. Nun wird das Milchgebiss ein echtes Nutzungsgebiss, bis sich mit etwa sieben Jahren die ersten Zähne wieder verabschieden: Die endgültigen Zähne kündigen sich an.

Warum entwickelt der Mensch ein Milchgebiss?

Nicht alle Säugetierkinder bekommen Milchzähne. Beim Menschen ist dieser natürliche Vorgang allerdings sinnvoll. Der kindliche Kiefer ist zu klein, um die viel größeren Erwachsenenzähne mit den deutlich längeren Wurzeln zu fassen, auch deren Anzahl ist höher: 32 Zähne, aufgeteilt auf Schneide-, Eck-, vordere und hintere Backenzähne müssen untergebracht werden. Im Milchgebiss fehlen die hinteren Backenzähne sowie die Weisheitszähne. Letztere brechen übrigens nicht bei jedem Menschen durch, mancher entwickelt sie noch nicht einmal.

Das Milchgebiss fällt aus, weil sich die neuen Zähne entwickelt haben und ihren Platz beanspruchen. Die Reihenfolge entspricht meist der ihres ersten Erscheinens. Die feineren Wurzeln der Milchzähne lösen sich größtenteils auf, daher sind bei ausgefallenen Zähnchen kaum welche zu sehen. Eben aus diesem Grund beginnt ein Zahn zu wackeln, bis er sich oft buchstäblich drehen lässt. Während das Milchgebiss sich meist schmerzhaft ankündigt, läuft dieser Zahnwechsel normalerweise unproblematisch ab. Kinder finden das Zungenspiel mit dem Zahn spannend - automatisch helfen sie dem Zahn so beim Ablösen -, die Lücken werden stolz präsentiert und die Zähnchen oft in einem Behälter gesammelt. Mancherorts kommt die Zahnfee über Nacht mit kleinen Geschenken für jeden verlorenen Milchzahn.

Milchzähne richtig pflegen

Gelegentlich kommt es zu Problemen mit den Milchzähnen, daher ist es in diesen Jahren sehr wichtig, die richtigen Zahnpflege zu erlernen. Denn auch ein Milchgebiss kann Karies bekommen. Das wirkt sich oftmals negativ auf den darunter liegenden zweiten Zahn aus. Manchmal sieht man bei manchem Milchzahn bereits eine Fehlstellung und kann vorsichtig eingreifen, damit die zweiten Zähne schön gerade stehen und genügend Platz haben. Es ist daher auch die richtige Zeit, das Kind angstfrei mit seinem Zahnarzt vertraut zu machen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 22.01.2015