Aktuelle Inhalte
  • Quecksilbervergiftung

    Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den... 
  • Sedativum

    Viele Zahnarztpatienten empfinden bei einem Zahnarztbesuch eine große innere Unruhe oder erleiden... 
  • Notzahnarzt für Berlin

    Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollte für jeden Menschen absolute Pflicht sein. Wer... 

Mundschleimhaut

Eine gesunde Mundschleimhaut – das A und O für gute Zahngesundheit

Schleimhaut im MundSicher kennen Sie das auch: Wunden oder Aphthen im Mundbereich, die – so klein sie auch sein mögen – dennoch heftige Schmerzen verursachen können. Durch unterschiedliche Reize – wie heiße Speisen, zu festes Zähneputzen, harte Nahrungsbestandteile oder Mikroorganismen – kann es zu einer Entzündung der Mundschleimhaut, einer Stomatitis, kommen.

Oft jedoch sind es keine mechanischen Einflüsse, die zu einer Stomatitis führen, sondern Viren, Bakterien oder Hefepilze, die sich an den Zahnoberflächen, Schleimhäuten und im Speichel befinden und zu einer Stomatitis führen. Zwar sind die meisten dieser Mikroorganismen für Stoffwechselvorgänge zuständig, verhindern die Besiedelung des Mundraumes durch Krankheitserreger und gehören daher zu einer gesunden Mundflora dazu. Wenn jedoch das Gleichgewicht im Körper zwischen nützlichen und krankmachenden Keimen – beispielsweise durch Stress, Krankheiten, einseitige Ernährung, Antibiotika oder auch Kälte – verschoben wird, können manche Mikroorganismen auch schädlich für die Mundflora sein.

Auch andere Ursachen wie mangelhafte Mundhygiene oder unzureichende Prothesenpflege, trockene Mundschleimhaut, Vitaminmangel, Alkohol- oder Nikotinmissbrauch, Immunschwäche oder kleinere Verletzungen der Mundschleimhaut können zu einer Mundschleimhautentzündung führen. Diese äußert sich durch Rötungen, Schwellungen und Entzündungen. Hinzu kommen weitere Symptome wie Blutungen oder Mundgeruch.

Die häufigsten Entzündungen der Mundschleimhaut sind Aphthen – gelbe oder gelblich-weiße, entzündete, von einem stark geröteten Randsaum umgebene Bläschen an Gaumen, Wangen, Zunge oder den Tonsillen, die beim Sprechen, Essen oder Trinken heftigste Schmerzen verursachen können. Meist heilen Sie jedoch innerhalb einer Woche wieder ab. Auch der von dem Hefepilz Candida albicans verursachte Mundsoor zählt zu den häufig vorkommenden Mundschleimhautentzündungen.

Grundsätzlich sollten Sie bei allen Veränderungen der Mundflora professionelle zahnärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, denn es gibt in der Mundhöhle außer diesen genannten harmlosen Ursachen auch Krebsformen, die für den Laien nicht erkennbar sind. Wir kontrollieren bei jeder zahnärztlichen Untersuchung nicht nur den Zustand Ihrer Zähne, sondern kümmern uns auch um Ihre Mundschleimhaut. So können wir auch bösartige Veränderungen schon im Frühstadium erkennen und behandeln.

Um einer Entzündung der Mundschleimhaut vorzubeugen, können Sie jedoch schon im Vorfeld einiges tun: Achten Sie auf eine optimale Mundhygiene, reinigen Sie zusätzlich zum täglichen zweimaligen Zähneputzen auch Ihre Zahnzwischenräume mit Zahnzwischenraumbürstchen und Zahnseide sowie die Zunge mit Zungenreinigern. Mundspülungen sorgen für die Desinfektion der Mundhöhle nach der Mundpflege.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 26.06.2015