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Quecksilbervergiftung

Quecksilbervergiftung durch Zahnfüllungen aus Amalgam

Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den Zähnen eine gewisse Menge an Quecksilber und sonstigen Giften in den Körper. Die QuecksilbervergiftungErmüdungserscheinungen wegen Vergiftung mit Quecksilber kann jedoch therapiert werden, indem die fragliche Füllung entfernt und der Organismus entgiftet wird. Bleiben diese Maßnahmen aus, können sich jedoch chronische Schäden aus den Quecksilbervergiftungen ergeben.

Welche Symptome treten bei der Quecksilbervergiftung auf?

Vielleicht leiden auch Sie von Zeit zu Zeit unter nicht näher definierbaren Schmerzen im Bereich der Zähne und der Kiefer. Dazu können sich ein allgemeines Unwohlsein, Reizzustände, Müdigkeit, eine Antriebslosigkeit sowie als Spätfolgen auch nervliche Leiden einstellen. Anzeichen, die nicht selten in Verbindung mit Zahnplomben erkannt werden, die auf Amalgam beruhen. Darin wiederum befinden sich die Bestandteile Quecksilber und Methylquecksilber, die im Verdacht stehen, Gifte in den Körper zu transportieren und somit die Funktionalität der Organe zu beeinträchtigen. Eine solche vermutete Quecksilbervergiftung sollten Sie daher Ihrem Zahnarzt gegenüber erwähnen – ein erster Schritt zur Heilung.

Wie wirkt die Quecksilbervergiftung im Organismus?

AmalgamfüllungenAmalgamfüllungen wurden in den vergangenen Jahrzehnten als ebenso preiswerte wie effektive Möglichkeit genutzt, um Karieslöcher zu schließen. Durch das Kauen, das Knirschen mit den Zähnen und dem damit verbundenen Speichelfluss gelangen aber kleinste Partikel von Quecksilber und Methylquecksilber über Jahre hinweg in den Körper, wo sie Quecksilbervergiftungen hervorrufen können. Wird der Organismus nicht entgiftet und werden nicht alle Füllungen entfernt, die auf Amalgam beruhen, können sich neben den genannten Symptomen auch chronische Leiden einstellen. Lassen Sie sich daher durch Ihren Zahnarzt beraten, inwieweit Ihre Zähne über Amalgamfüllungen und Quecksilber verfügen – und welche Schädigungen für Sie daraus erwachsen könnten.

Wie stark sind Vergiftungen durch Quecksilber wegen Amalgam verbreitet?

Amalgam als Füllstoff für die Zähne kam in den letzten Jahren sehr häufig zum Einsatz. Entsprechend hoch sind auch die Zahlen der Betroffenen, die heute unter einer Quecksilbervergiftung leiden. Es wird vermutet, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung bereits Symptome festgestellt haben, die auf eine Schädigung durch Quecksilber oder Methylquecksilber zurückgehen. Das wiederum bedeutet nicht zwingend, dass der Organismus langfristig geschädigt wäre oder entgiftet werden müsste. Dennoch ist stets im Einzelfall zu entscheiden, wie hoch die Zahl der Amalgamfüllungen ist und welche Gifte damit in den Körper gelangt sein könnten. Eine solche Quecksilbervergiftung muss daher individuell begutachtet und therapiert werden.

Wie wird der Körper entgiftet?

Zunächst einmal ist es zur Heilung solcher Quecksilbervergiftungen wichtig, die Anzahl und Qualität der Amalgamfüllungen festzustellen. Befinden sich diese seit mehreren Jahren in den Zähnen oder sind sie nicht mehr intakt, muss davon ausgegangen werden, dass Gifte in den Körper gelangen können. In diesen Fällen wäre das Amalgam daher zu entfernen. Im Rahmen einer sich daran anschließenden Ausleitung von Quecksilber und Methylquecksilber werden alle Gifte aus dem Organismus geführt. Allerdings kann eine solche Behandlung mehrere Monate beanspruchen, ehe der Körper entgiftet ist und sich die Selbstheilungsprozesse einstellen.

Wie aufwendig ist das Verfahren einer Entgiftung des Quecksilber?

Grundsätzlich sollte sich Ihr Zahnarzt ein Urteil über den Zustand der Amalgamfüllungen verschaffen können. Darüber hinaus steht ihm die Möglichkeit der Blutprobe zur Verfügung. Bei ihr wird überprüft, welche Bestandteile von QuecksilberQuecksilber und Methylquecksilber ihren Weg aus dem Amalgam in den Organismus bereits gefunden haben. Der Gehalt der Gifte kann ebenso in diesem Rahmen ermittelt werden. Üblicherweise wird bei erkannten Quecksilbervergiftungen der Körper entgiftet, wozu neben der Auswechslung der Füllungen – weg vom Amalgam, hin zu Kunststoffen oder Keramik – auch die Verabreichung von Medikamenten sinnvoll sein kann. Sie binden das Quecksilber, das Methylquecksilber sowie die sonstigen Gifte.

Guter Rat ist bei Quecksilbervergiftung nicht teuer

Empfehlenswert ist es, dass Sie die vorhandenen Amalgamfüllungen bei Ihrem nächsten Kontrollbesuch einmal überprüfen lassen. Erörtern Sie mit dem Zahnarzt, welche Symptome der Quecksilbervergiftung Sie bereits festgestellt haben. Gemeinsam kann nun entschieden werden, ob das in den Zähnen befindliche Amalgam entfernt und der Körper entgiftet werden sollte. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass der Transport von Quecksilber und Methylquecksilber in den Blutkreislauf unterbrochen wird und alle Gifte ausgeleitet werden können. Beginnen Sie damit das Heilverfahren, ehe die chronischen Leiden der Quecksilbervergiftung auftreten. Warten Sie daher nicht, bis sich Ihr Organismus alleine vom Amalgam entgiftet – sondern vereinbaren Sie noch heute Ihren persönlichen Termin bei uns.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 23.01.2015