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Vollnarkose Zahnarzt

In Vollnarkose die Zahnbehandlung ohne Angst beim Zahnarzt verschlafen

Haben Sie ausgeprägte Angst vor dem Zahnarztbesuch, leiden gar an einer Zahnarztangst? Damit sind Sie nicht allein - etwa jeder zehnte Deutsche wird im Zahnarztstuhl von Pulsrasen, Schweißausbrüchen und anderen Angstsymptomen geplagt. Oder steht Ihnen ein besonders langwieriger und schmerzhafter zahnmedizinischer Eingriff bevor? Wirken die gebräuchlichen lokalen Betäubungsmittel bei Ihnen nicht? Fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob für Sie eine Behandlung unter Vollnarkose infrage kommen! Auch bei kleinen Kindern, die ihre Angstgefühle noch weniger unterdrücken können als Erwachsene, ist eine Narkose oft der einzig praktikable Weg, um notwendige Zahnsanierungen durchzuführen.

Ablauf einer Zahnbehandlung unter VollnarkoseÜberwachte Narkose beim Zahnarzt durch einen ausgebildeten Anästhesisten

Zur Behandlung müssen Sie nüchtern - das heißt mit leerem Magen - erscheinen. Zunächst legt der Anästhesist eine Kanüle (meist in eine Armvene) durch die Sie zur Einleitung der Narkose ein schnell wirkendes Schlafmittel injiziert bekommen. Kleine Kinder erhalten das Schlafmittel schonend über eine Maske, und die Kanüle wird erst im Anschluss gelegt. Je nach Art des bevorstehenden Eingriffs erhalten Sie auch Schmerzmittel und muskelrelaxierende Mittel. Da während der Narkose der Atemantrieb nachlässt, werden Sie in der Regel mit einem kleinen Plastikschlauch, der bis in die Luftröhre reicht, intubiert und unterstützend beatmet (davon bemerken Sie natürlich nichts). Im Laufe der Behandlung wird weiter Narkosemittel zugeführt, um den Tiefschlaf aufrechtzuerhalten. Sie erhalten entweder gasförmiges Narkosemittel mit der Beatmungsluft oder eine Infusion durch die zuvor gelegte Kanüle. Blutdruck, Herztätigkeit und Sauerstoffgehalt des Blutes werden während der Narkose ständig überwacht, die Menge des zugeführten Narkosemittels wird entsprechend angepasst. Ist die Operation beendet, wird der Beatmungsschlauch entfernt und die Narkose ausgeleitet. Nachdem Sie aufgewacht sind, verbringen Sie noch einige Zeit unter Überwachung im Aufwachraum. Nach zwei bis vier Stunden sind Sie in der Lage, die Praxis wieder zu verlassen. Sorgen Sie dafür, dass jemand da ist, der Sie nach Hause begleiten und dort auch noch einige Zeit betreuen kann.

Vor- und Nachteile einer zahnärztlichen Behandlung unter Vollnarkose

Die Vorteile dieser Option liegen auf der Hand:

Während der Operation beim Zahnarzt sind sie vollkommen schmerzfrei. Sie bewahren keinerlei Erinnerung an die Behandlung. Die Narkose dämpft auch die vegetativen Reaktionen Ihres Körpers auf die Belastung eines zahnmedizinischen Eingriffs, wie Puls-, Blutdruck- und Körpertemperaturschwankungen.

Aber auch wenn in der Regel alles gut geht: Sie sollten die Vollnarkose nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine Narkose ist eine medizinische Prozedur, für die Sie wesentlich mehr Zeit einplanen müssen als für einen Eingriff unter lediglich Lokalanästhesie. Komplikationen sind zwar sehr selten, aber nicht völlig ausgeschlossen. Bei einem Voruntersuchungstermin muss der Anästhesist sich gründlich über Ihren körperlichen Zustand informieren, bestehende Erkrankungen und Risikofaktoren abklären. Neben dem Ausfüllen eines Anamnesefragebogens umfasst die Voruntersuchung ein EKG, eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge und eine Blutanalyse. Weitere Untersuchungen können nötig werden, etwa eine Lungenfunktionsprüfung. Fällt die Entscheidung für eine Narkose, werden Sie in einem Gespräch über die Risiken des Eingriffs aufgeklärt. Aus juristischen Gründen ist es erforderlich, dass Sie schriftlich Ihr Einverständnis mit der Operation erklären.