Aktuelle Inhalte
  • Quecksilbervergiftung

    Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den... 
  • Sedativum

    Viele Zahnarztpatienten empfinden bei einem Zahnarztbesuch eine große innere Unruhe oder erleiden... 
  • Notzahnarzt für Berlin

    Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollte für jeden Menschen absolute Pflicht sein. Wer... 

Weisheitszahn 

Eine schmerzlose Entfernung des Weisheitszahns ist möglich

WeisheitszahnDer Weisheitszahn beim Menschen ist ein evolutionäres „Überbleibsel“ von unseren Vorfahren. Da die Menschen heute aber weniger Platz im Kiefer haben, bereitet dieser spät hervorbrechende Zahn häufig große Probleme. Die Entfernung aller Weisheitszähne ist daher bei vielen Zahnärzten bereits zur Routine geworden.

Entfernung nicht immer notwendig

Eine vorsorgliche Entfernung des Weisheitszahns muss nicht immer notwendig sein. Anhand von Röntgenbildern kann der Zahnarzt sehr genau erkennen, wie groß der Weisheitszahn werden wird und in welche Richtung er sich entwickelt. Ist der Zahn beispielsweise stark nach vorne geneigt, ist es extrem unwahrscheinlich, dass er normal hervorbrechen wird. Ein so im Kiefer liegender Zahn stellt jedoch stets ein Risiko für Zahnfehlstellungen und Entzündungen im Kieferbereich dar. Ist der Weisheitszahn dagegen korrekt in der Zahnreihe ausgerichtet, spricht nichts dagegen, ihn erst einmal wachsen zu lassen. Je früher der Zahn aus dem Kiefer hervorbricht, desto größer ist die Chance, dass er dort auch dauerhaft verbleiben kann. Extraktionen sind nur notwendig, wenn die normale Stellung des Zahnes nicht erreicht werden kann.

Weisheitszähne einfach entfernen

Je nachdem, wie die Weisheitszähne im Kiefer verwurzelt sind, können sie genau wie andere Zähne einfach gezogen werden. Je komplexer allerdings die Fehlstellung ist, desto schwieriger wird auch die Entfernung der Zähne. Um die Nebenwirkungen und die Schmerzen so gering wie möglich zu halten, wird daher der Weisheitszahn oft noch im Kiefer geteilt. Die Entfernung der einzelnen Stücke verursacht kleinere Wunden im Zahnfleisch, wodurch der Patient schneller wieder schmerzfrei ist.

Weisheitszähne oftmals paarweise gezogen

Bei der Entfernung eines einzelnen Weisheitszahnes nimmt man dem entsprechenden Gegenspieler im anderen Kiefer seinen Antagonisten. Der Zahn würde zu weit aus dem Kiefer herauswachsen und irgendwann ins gegenüberliegende Zahnfleisch drücken. Daher werden Weisheitszähne fast immer paarweise gezogen. So kann auch vermieden werden, dass die Zähne sich im Kiefer verschieben und dann alle mit den falschen Gegenspielern zusammentreffen.

Eine schmerzlose Weisheitszahnentfernung ist möglich

Bevor die Weisheitszähne gezogen werden, wird der Mundraum gut betäubt. Mit einer leichten Betäubung wird zunächst nur die Mundschleimhaut betäubt, wodurch die anschließende Anästhesierung leichter in das Zahnfleisch eingebracht werden kann. Der Kieferchirurg arbeitet besonders langsam, damit sich das Mittel gut verteilen kann. Ein zusätzliches Schmerzmittel, das dem Patienten verabreicht wird, wirkt über die Dauer der Betäubung hinaus. So ist auch der beginnende Heilungsprozess unter geringsten Schmerzen möglich. Auf Wunsch des Patienten kann die Behandlung auch im Dämmerschlaf(Sedierung) oder unter Vollnarkose erfolgen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 27.06.2015