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Zähneputzen Empfehlung

Zähneputzen - Wie Sie bei der täglichen Mundhygiene beachten sollten

Vielleicht leiden auch Sie von Zeit zu Zeit unter Zahnfleischproblemen oder Karies. Kleinere Beschädigungen also, die entweder von selbst abklingen oder die problemlos in der Praxis beseitigt werden können. Noch besser wäre es natürlich, wenn solche Beschwerden gar nicht erst auftreten würden. Hier kommt der Mundhygiene ein erheblicher Stellenwert zu.

Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste im Rahmen der MundhygieneZähneputzen als Routine des Alltags

Der Tag beginnt, womit er auch enden sollte. Gemeint ist, na klar, die Reinigung der Zähne. Eine Person, die das Rentenalter erreicht hat, wird sich alleine bis dahin rund 50.000 Mal diesem Prozess unterzogen haben. Entsprechend geht vielleicht auch Ihnen jeder dabei anfallende Schritt in Fleisch und Blut über. Allerdings kann hierin trotz aller Sorgfalt bereit der erste Auslöser für Plaque, Zahnbeläge oder Beschädigungen im Zahnschmelz liegen. Denn viele Menschen putzen zwar ihre Zähne, aber sie begehen bei den einzelnen Handlungen unbewusst kleine Fehler. Entscheidend ist somit nicht die Häufigkeit des Putzens, sondern das richtige Vorgehen dabei.

Das benötigen Sie

Zunächst gilt der Blick dem notwendigen Zubehör. Zahnseide, eine Interdentalbürste für die Zahnzwischenräume, die normale Zahnbürste sowie ein Becher oder Glas sollten vorhanden sein. Ebenso wird die Zahncreme benötigt. Ratsam beim Erwerb dieser Utensilien ist es, ganz den eigenen Vorlieben zu folgen. So wird sich etwa der Geschmack der Creme oder die Härte der Borsten unterscheiden. Bei Letztgenannten gilt: je weicher, desto besser. Damit werden kleinste Wunden im Zahnfleisch vermieden. Ebenso sollte individuell entschieden werden, ob darüber hinaus Mundwässer oder entsprechende Spülungen zum Einsatz kommen. Sie lösen zwar einen wirksamen Effekt aus, sind aber bei einer sorgfältigen Zahnputztechnik eigentlich vermeidbar.

Die Zahnbürste: je teurer, desto besser?

Bereits bei der Auswahl der Bürste werden Sie indes auf zwei Meinungen stoßen. Einerseits von Leuten, die die herkömmliche Reinigung der Zähne bevorzugen. Andererseits von Personen, die dabei auf den Einsatz modernster Technik setzen. Tatsächlich lassen sich immer mehr Bürsten finden, die mit kleinen Motoren ausgestattet sind und die nahezu alle Aufgaben beim Putzen selbstständig übernehmen. So wird mit Schallbewegungen oder hohen Umdrehungszahlen eine effektive Beseitigung von Plaque ermöglicht, ohne dabei den Zahnschmelz anzugreifen. Allerdings kommt nicht jeder Anwender mit derart viel Power zurecht – hier sollten Sie daher ebenso schauen, welche Technik Ihnen am besten von der Hand geht.

Die richtige Zahnputztechnik

Doch auch das ideale Zubehör hilft wenig, wenn die Reinigung an sich falsch ausgeführt wird. Dadurch droht trotz regelmäßigem Putzen leider manche Zahnbehandlung. Ratsam ist es daher, nach jeder größeren Mahlzeit zu Bürste und Creme zu greifen. Suchen Sie sich im Mund möglichst oft einen unterschiedlichen Anfangspunkt, von dem aus Sie beide Zahnreihen sanft und ohne zu viel Druck in kreisförmigen Bewegungen säubern. Vergessen Sie auch die Innenseiten und die Kauflächen nicht, da sich dort oftmals größere Unreinheiten absetzen. Rund drei Minuten sollte ein Durchgang erfordern. Spüren Sie hinterher mit der Zunge nach, ob sich die Zähne auch tatsächlich glatt anfühlen – falls nicht, wiederholen Sie diesen Schritt.

Die Schwierigkeit liegt im Detail

Und doch werden nicht selten bei der nächsten Zahnbehandlung wieder Mängel entdeckt. Karies, Zahnfleischprobleme oder Plaque treten nämlich auch zwischen den einzelnen Zähnen auf. An Stellen also, an denen die herkömmliche Bürste weitgehend machtlos ist. Hier muss mit Zahnseide und Interdentalbürsten nachgeholfen werden. Allerdings erfordert es zuweilen ein wenig Zeit, das individuell geeignete Zubehör sowie die dafür notwendigen Techniken zu erlernen. Lassen Sie sich hierfür aber gerne von Ihrem Zahnarzt helfen.

Auch Pflegeprodukte benötigen Pflege

Na also, so schwierig ist das Zähneputzen gewiss nicht. Achten Sie zusätzlich aber bitte darauf, dass Sie die Bürste oder zumindest deren Kopfaufsatz regelmäßig nach der Anwendung auswaschen und anschließend trocknen lassen. Zudem sollte hier nach etwa zwei bis drei Monaten ein Wechsel vorgenommen werden, da sich die einzelnen Borsten anderenfalls abnutzen und sodann kleine Beschädigungen im Zahnfleisch hinterlassen können. Auch der Wasserbecher muss regelmäßig gereinigt werden. Hier dürften sich Ablagerungen befinden, in denen sich Bakterien ansammeln. Sauberkeit und Hygiene stellen daher wichtige Kriterien für die Zahngesundheit dar. Sollten bei Ihnen nun noch Fragen zum einzelnen Zubehör oder den Putztechniken offengeblieben sein, so fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Letzte Aktualisierung dieser Seite vom Berliner Zahnzentrum: 30.06.2015