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Zähne bleichen

Sanftes bleichen der Zähne und ein attraktives Lächeln durch weiße Zähne erreichen

Die meisten Menschen haben von Natur aus keine weißen, sondern eher gelbliche Zähne. Trotzdem entsprechen weiße Zähne dem Schönheitsideal. Im Alter kommt hinzu, dass das dunkle Dentin sichtbarer wird - für viele Menschen, die auf Ihr Äußeres sehr viel Wert legen, ist dies eine ärgerliche Sache. Wenn auch Sie dazugehören, kann Ihnen Ihr Zahnarzt mit professioneller Zahnästhetik helfen. Natürlich wird dieser zunächst untersuchen, ob die Gelbfärbung der Zähne Ursachen in einer Erkrankung hat. Wenn dies auszuschließen ist, kann Ihnen eventuell ein Bleaching (Zahnaufhellung) helfen.

Zuerst gilt es zu beachten, dass eine Zahnaufhellung in vielen Fällen durch eine einfache Zahnpolitur oder Benutzung einer speziellen Zahnpasta erreicht werden kann. Bei der Anwendung dieser Mittel - und auch nach einem Bleaching - gilt, dass nur eine gute Gebisspflege, der Verzicht aufs Rauchen sowie die Vermeidung bestimmter Speisen und Getränke die Langzeitwirkung der Zahnaufhellung wirksam unterstützt.

Zähne aufhellen - wie geht das?

Vor Beginn dem Aufhellen der Zähne erfolgt eine Beseitigung äusserer Zahnverfärbungen durch eine professionelle Zahnreinigung. Beim eigentlichen Bleaching werden Bleichmittel verwendet (Wasserstoff- oder Carbamidperoxid). Diese Stoffe reagieren nach Auftragung auf die Zahnoberfläche mit dem Zahnschmelz, wodurch die Oberfläche der Zähne mehr weißes Licht reflektiert. Die Zähne wirken heller - der Unterschied in der Zahnfarbe lässt sich auf einer Farbvergleichstafel genau aufzeigen. Zusammen mit der Auftragung der Bleichmittel wirkt der Einsatz von Licht verstärkend auf die Aufhellung - die Zähne bleichen schneller. Diese "Power Bleaching" genannte Behandlung nimmt zwei bis drei Stunden in Anspruch. Beim "Internal Bleaching" wird nach einer Wurzelbehandlung der abgestorbene Zahn mit einem bleichenden Mittel gefüllt.

Bleaching (Zähne aufhellen) in Eigenregie?

Auf dem Markt befinden sich auch Mittel zum Aufhellen, die ein selbst durchgeführtes Bleichen der Zähne erlauben. In diesen Mitteln (Gele oder Folien zum Aufkleben auf die Zähne) ist meist nur 10 Prozent des Wirkstoffs enthalten, der bei einer professionellen Bleaching-Behandlung eingesetzt wird. Schäden am Zahnfleisch und unschöne Ergebnisse (die Zähne bleichenZähne bleichen im direkten optischen Vergleich: Links Zähne vor Bleichung - Rechts nach Bleichung durch fehlende Zahnreinigung unregelmäßig) sind der Grund dafür, dass Zahnärzte zum Bleaching in der Zahnarztpraxis raten.

Schmerzen und Nebeneffekte der Maßnahme einer Zahnkosmetik

Die Oberfläche des Zahnfleisches kann vor dem Bleaching betäubt werden, um sehr schmerzempfindlichen Patienten die Behandlung zu erleichtern. Zuweilen wird die Wärmestrahlung beim Power Bleaching als leicht störend empfunden. Manchmal reagieren gebleichte Zähne empfindlich auf Temperaturschwankungen. Das Auftragen eines Zahnlacks kann in diesen Fällen Abhilfe schaffen.

Ist Bleaching als Zahnkosmetik riskant?

In der Regel wird eine Aufhellung der Zähne gut und ohne Probleme vertragen. Bei kariösen Zähnen (Karies) ist vom Bleaching jedoch abzuraten, denn hier kann das Bleichmittel den Zahn schädigen. Zahnkronen, Keramikinlays, Füllungen und Prothesen können ebenfalls nicht gebleicht werden. Ob man nach einer Parodontosebehandlung Zähne auch bleichen kann, ohne ein Risiko einzugehen, ist in Fachkreisen umstritten. Die Wirkung von Bleaching auf das Ungeborene bei der Behandlung von Schwangeren ist ebenfalls noch nicht hinreichend erforscht worden. Vor einem eventuellen Bleaching ist auf jeden Fall ein umfassendes Aufklärungsgespräch mit dem Zahnarzt notwendig, um alle Risiken ausschließen zu können.