Aktuelle Inhalte
  • Quecksilbervergiftung

    Quecksilbervergiftungen gelten als moderne Krankheit. Bei ihnen gelangt durch das Amalgam in den... 
  • Sedativum

    Viele Zahnarztpatienten empfinden bei einem Zahnarztbesuch eine große innere Unruhe oder erleiden... 
  • Notzahnarzt für Berlin

    Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt sollte für jeden Menschen absolute Pflicht sein. Wer... 

Inlay

Das Inlay fertigen wir Dank CEREC computergenau in wenigen Minuten

Sie wünschen sich ganz besonders unauffällige und dauerhafte Lösungen für die Reparatur der nach einer großflächigen Kariessanierung entstandenen Kavitäten? Möchten Sie schadhafte oder unansehnliche alte Zahnfüllungen ersetzen und legen dabei großen Wert auf Ästhetik? Inlays sind die optisch wie funktional optimale Lösung für größere Defekte im Zahn.


Was sind InlaysInlay - Gefertigt mit CEREC aus Keramik ?

Mit Inlays (Einlagefüllungen) lassen sich große Defekte im Zahn dauerhaft reparieren. Sie kommen vor allem für die vorderen und hinteren Backenzähne in Frage. Zähne, von deren natürlicher Krone nach einer großflächigen und tiefgreifenden Kariesbehandlung vielleicht nur noch die vorderen und hinteren Seitenflächen übrig sind, erhalten durch eine solche Einlagefüllung einen Gutteil ihrer Stabilität zurück. Kauflächen werden in natürlicher Form wieder aufgebaut, Kontaktflächen zu den Nachbarzähnen können optimal gestaltet werden. Sofern noch eine Reststabilität der Zahnwände gewährleistet ist, ist die Einlagefüllung eine sinnvolle Alternative zur Krone.


Wie werden Inlays hergestellt?

Einlagefüllungen werden aus Gold, Kompositkunststoff oder Keramik gefertigt - präzise in der Form des Hohlraums im Zahn, unter Berücksichtigung der Lage zu den Nachbarzähnen. Um einen Abdruck der vorbereiteten Kavität zu nehmen, bittet Sie Ihr Zahnarzt, in eine formbare Masse auf einem Abformlöffel zu beißen. Anhand dieses detailgetreuen Abdrucks wird im zahntechnischen Labor ein Modell hergestellt, nach dem dann die Einlagefüllung aus Gold, Keramik oder Kompositkunststoff angefertigt wird. Goldinlays werden gegossen, Keramikinlays in Schichten aufgebaut oder gepresst und anschließend gebrannt. Kompositinlays werden ebenfalls im Modell aufgebaut und wie üblich lichtgehärtet.

Eine Alternative zur Laborfertigung ist die sogenannte Chairside-Herstellung (zum Beispiel mit Cerec®) von Inlays, Onlays und Kronen. Hier vermisst ein Laser-Scanner die Kavität, die Messdaten werden von einer computergesteuerten 3D-Fräsmaschine eingelesen, die in wenigen Minuten den passenden Zahnersatz aus einem Keramikblock fräst. Mit neuen Systemen können auch Kompositinlays direkt beim Zahnarzt gefertigt werden. Die Chairside-Herstellung erspart die provisorische Zahnfüllung und die zweite Zahnarztsitzung zur Eingliederung der bleibenden Lösung.


Einsetzen eines Inlays

Damit sie die Zahnfüllung aufnehmen kann, darf sich die Kavität nach oben hin nicht verjüngen. Für optimalen Halt wird bei der Präparation des Hohlraums ein rechter Winkel zwischen Boden und Seitenwänden angestrebt. Ein flach angeschrägter oberer Rand von Kavität und Einlagefüllung minimiert den Spalt zwischen beiden.

Goldinlays werden mit einem Spezialzement eingeklebt. Bei der Eingliederung von Komposit- und Keramikinlays kommt die Adhäsivtechnik zum Einsatz: Die Zahnoberfläche wird durch eine Chemikalie aufgeraut, worauf ein flüssiger Kompositkleber die Verbindung zwischen Zahn und Inlay herstellt.


Kleine Materialkunde

Die belastbaren Goldinlays gelten als die langlebigsten Lösungen. Zu ihren Vorteilen gehört, das Gold etwa die gleichen Härteeigenschaften wie der Zahnschmelz hat. Daher fühlen sich Kauflächen aus Gold beim Beißen natürlich an und schonen den Schmelz der im Kiefer gegenüberliegenden Zähne.

Zu den Vorteilen von Keramikinlays gehören die bessere Stabilisierung des Zahns durch die Eingliederung per Adhäsivtechnik - und natürlich die makellose, schimmernde Optik des lichtdurchlässigen Materials. Bei einem im Labor gefertigten Keramikinlay haben die Techniker freie Hand, was Farbe und Oberfläche betrifft. Ein so rekonstruierter Zahn ist von einem intakten Zahn praktisch nicht mehr zu unterscheiden. Keramik ist andererseits weniger bruchfest als Gold, und die extreme Härte des Materials kann zu Abrieb an den gegenüberliegenden Zähnen führen.

Sogenannte Galvanoinlays sind Hybride von Gold- und Keramikinlays. Der Kern eines Galvanoinlays ist aus Gold, die sichtbare Oberfläche aus Keramik. Beim Einsetzen bleibt rundum ein schmucker kleiner Goldrand sichtbar.

Auch Kompositinlays haben ihre Befürworter. Sie sind kostengünstig, lassen sich mittels Adhäsivtechnik sehr solide eingliedern und ähneln in ihrer vergleichsweise geringen Härte der natürlichen Zahnsubstanz. Allerdings sind Composite weniger stabil und neigen zu leichten Verfärbungen.


Ein Wort zur Finanzierung

Inlays sind eine gute, dauerhafte Lösung - aber keine, die kurzfristig Kosten spart. Daher werden sie leider von den gesetzlichen Kassen nicht finanziert. Wie bei allen Reparaturen im nicht sichtbaren Bereich des Gebisses schießt die Kasse auch bei Anfertigung und Integration einer Einlagefüllung den Betrag zu, den eine Amalgamfüllung gekostet hätte. Der Rest muss privat oder durch eine Zahnzusatzversicherung finanziert werden.