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Okklusion

Bei gestörter Okklusion können Beschwerden auftreten 

Schmerzt Ihr Kiefergelenk oder Ihre Kaumuskulatur? Haben Sie das Gefühl, Ihre Zähne nicht vollkommen schließen zu können? Sagen Sie selbst von sich, dass Sie einen offenen Biss, einen Kreuzbiss oder eine andere Fehlstellung der Zähne haben, die ein komplett geschlossenes Zubeißen verhindert? Nehmen Sie derartige Bissfehlstellungen nicht als gegeben hin. Es handelt sich dabei um eine Störung der Okklusion, die behandelt werden muss, um nicht nur ständige Missempfindungen, sondern auch spätere fortschreitende Gebissschäden zu unterbinden.

Was genau ist unter einer OkklusionOkklusion beim Teenager nach dem Tragen einer Zahnspange zu verstehen?

Im geschlossenen Mund legen sich die beiden Zahnreihen übereinander. Häufig erfolgt dies in loser Form als statische Okklusion mit einem Zahnreihenabstand von ein bis zwei Millimetern. Bei der dynamischen Okklusion schließen sich die Kiefer und die Zähne beißen aufeinander. Im Idealfall schließen die Zahnreihen passgenau. Dabei wird zwischen grober und feiner Verzahnung unterschieden.

Die grobe Verzahnung orientiert sich an den Schneide- und Eckzähnen, welche beim Zusammenschluss beider Kieferhälften als Führung dienen. Die anschließende Feinverzahnung übernehmen die Kauflächen der Backenzähne. Beim Fahren mit Ihrer Zunge über diese Flächen können Sie leicht feststellen, wie buckelig diese Oberflächen sind. Jeder Mensch hat sein individuelles Muster von Höckern (Tuberkuli) und Gruben (Fissuren). Diese Strukturen der Kontaktoberflächen der Zahnkronen greifen verzahnt ineinander. Über ihre einzelnen Kontaktpunkte läuft die Kraftübertragung beim Kauen zum Zerkleinern der Nahrung ab.

"Gut gekaut ist halb verdaut" und "Gesundheit beginnt im Mund" lauten bekannte medizinische Aussagen. Das stimmt. Bei einer beeinträchtigten Okklusion kommt es nicht nur zu Zahnbeschwerden und Schmerzen im Kauapparat. Die Nahrung wird nicht ausreichend zerkleinert und gelangt schlecht vorbereitet in den folgenden Verdauungstrakt, wo ihre verschiedenen Nährstoffe nur teilweise erschlossen werden können. Wie in einer Kettenreaktion folgen schließlich weitere Gesundheitsbeschwerden.

Okklusionsstörungen rechtzeitig erkennen und beseitigen

Das Ausmaß einer Okklusionsstörung lässt sich leicht feststellen. Eine beidseits mit gesundheitlich unbedenklicher Farbe beschichtete Folie wird zwischen die Zahnreihen gelegt. Nun beißt der Patient darauf und mahlt dabei zusätzlich etwas mit seinen Zähnen. Ähnlich wie bei Kopierpapier markiert die Folie die zu hoch liegenden Kontaktpunkte farbig. Bei leichteren Abweichungen, oft verursacht durch Zahnfüllungen, genügt es, die Erhebungen abzuschleifen. Im Falle von Gebissfehlstellungen sind kieferorthopädische Maßnahmen angebracht.

Die Therapie von Okklusionsstörungen erfordert ein hohes zahnärztliches Können und Fingerspitzengefühl, da jeder Mensch sein eigenes Verzahnungsmuster besitzt.